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Produktbeschreibungen
Kurzbeschreibung
Dieser Leitfaden behandelt alle wesentlichen pädagogischen Aspekte einer Unterrichtsvorbereitung für die berufliche Erwachsenen- und Fortbildung. Diese werden anhand konkreter Fragen dargestellt, die Antworten vermitteln sowohl theoretischen Hintergrund als auch Handlungsorientierung für die konkrete Planung. Lernen am Arbietsplatz bzw. selbstorganisiertes Lernen' wird gleichberechtigt zum Unterricht im Klassenzimmer thematisiert. Er ist im besten Sinn eines 'Leitfadens' für Kursleiter, Dozenten, Trainer in Volkshochschulen, Bildungswerken, Akademien in weiteren entsprechenden Bildungseinrichtungen gedacht. Inhalt: Lerntheoretische Grundlagen der Aus- und Weiterbildung: Wie lernen Erwachsene? Welche Funktion nehme ich als Dozent im Lehr-Lern-Geschehen ein? Wie kann ich zum Lernen motivieren? Wie reduziere und präsentiere ich den Lernstoff? - Lernen am Arbeitsplatz: Wie kann Lernen am Arbeitsplatz gestaltet und gefördert werden? Wie netwickle ich ein Lernarrangement zum selbst organisierten Lernen? Wie führe ich ein Unterweisungsgespräch? Was sind gegenwärtig die wichtigsten Methoden der Praxisausbildung? Der Dozent und seine Sprache? - Didaktik und Unterricht: Welche Grundbegriffe zur Gestaltung von Lernprozessen gibt es? Wie plane ich einen Ausbildungsabschnitt? Wie arbeite ich mit der Moderationsmethode? Curricula oder leitfadengestützte Ausbildung? - Spezielle Fragen wie: was ist 'guter Unterricht? Was ist Multimedia? Welche Unterrichtsmethoden gibt es? Wodurch ist lebendiges Lernen gekennzeichnet, was bedeutet Lernkulturwandel?
Autorenporträt
Horst Siebert ist seit 1970 Professor für Erwachsenenbildung und außerschulische Jugendbildung an der Universität Hannover sowie Mitglied in zahlreichen Gremien der Erwachsenenbildung.Dr. Rolf Arnold ist Professor für Pädagogik, insbesondere Berufs- und Erwachsenenpädagogik und Leiter des Zentrums für Fernstudien und Universitäre Weiterbildung an der Universität Kaiserslautern.
Kundenrezensionen
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Empfehlenswerter Mix aus Theorie und Praxis, 16. März 2006
Rezensentin/Rezensent: Rezensentin/Rezensent Der Dozentenleitfaden ist ein Muss für alle Trainer und Trainerinnen in der Weiterbildungspraxis. Er verschafft auf den 221 Seiten einen schnellen und profunden Überblick über die theoretischen Modelle und Konzepte des Erwachsenenlernens und gibt dann anhand vieler Beispiele konkrete Handlungsanweisungen für die Praxis. Wenn man nach einem praktischen Leitfaden für die Konzeption und Durchführung von Seminaren sucht, wird man in diesem Buch fündig.Das Buch ist in drei Teile untergliedert: - Erwachsenenlernen – Grundlagen der Aus- und Weiterbildung Erwachsener - Didaktik und Methodik des Erwachsenenlernens - Organisation und Management in der Weiterbildung Häufig findet man Fachbücher die zwar die Theorie umfassend beschreiben, bei denen aber die praktische Relevanz fehlt. In anderen Büchern die nur aus Checklisten bestehen, fehlt meistens der roten Faden des Gesamtzusammenhanges. Den Autoren ist hier sehr gut der „goldene Mittelweg“ gelungen. Ein guter Mix aus Theorie und Praxis. Es gibt viele praktische Checklisten, Hinweise und Tipps zur Seminargestaltung zu den Fragen „Wie plane ich eine Lerneinheit?“ Wie setze ich unterschiedliche Methoden und Medien sinnvoll ein?“. Aber man findet auch. Antworten für die konkrete Planung und Organisation von Weiterbildungs¬maßnahmen: „Wie führe ich eine Bildungsbedarfsanalyse durch?“, „Wie kann man den Erfolg von Qualifizierungsmaßnahmen messen?“ oder „Wie kann ich den Transfer messen?“. Das Standardwerk ist eine lohnenswerte Anschaffung nicht nur für Trainerinnen und Trainer sondern auch für Personalverantwortliche für Fort- und Weiterbildung in Unternehmen und Organisationen. Ein kleiner Nachteil sei nicht verschwiegen: es ist leider ein bisschen kurz, enthält dafür aber einige aktuelle, weiterführende Literaturhinweise im Anhang. Trainerleitfaden wäre wahrscheinlich der bessere Titel, denn mit dem Buch ist dem Autorenteam ein zwar nicht reißerisch daherkommendes, aber dafür praxisorientiertes gleichzeitig fachlich fundiertes Grundlagenwerk gelungen was ich nur empfehlen kann.
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Nicht nur schlecht geschrieben, auch schlecht gemacht, 25. Februar 2006
Cornelsen verlegt hervorragend gemachte, gut geschriebene Bücher zum Thema (z.B. Meyer's "Was ist guter Unterricht?") - diese wie ein erster Entwurf geschriebene und aufgemachte Arbeit ist weit unter dem Nivea jeder Leserin, die auf dem angesprochenen Niveau unterrichten darf. Als jemand, der bereits auf mehreren Stufen unterrichtet hat und sich nun seriös auf die erste Vorlesung an der Uni vorbereiten wollte, habe ich mehrere Bücher gekauft und durchgearbeitet. Dieses habe ich nach den ersten beiden Teilen weggelegt. Es enthält zugegebenermassen einige aus guten Quellen zusammenkopierten Abschnitte - aber der eigentliche Text besteht aus mir scheinbar nicht mit dem eigentlichen Thema zusammenhängenden Gedanken. Er kommt wie von einem erstsemestrigen Studenten gestaltet daher, in einer dem mit Bleistift ausgerüsteten Leser nicht entgegenkommenden Aufmachung: Die Randspalte ist bereits ausgefüllt mit Kindergarten-Text ("ich fasse es lieber schon zusammen, die Leser kommt sicher selber nicht mit"). Die Meinungen der drei Autoren - oder einem nicht näher identifizierten "ich" - werden ohne Angabe wissenschaftlicher Quellen, dafür fett abgedruckt und mit Ausrufezeichen versehen ("sonst denkt die Leserin vielleicht, sie könnte sich selber eine Meinung zu den zusammenkopierten Quellen bilden"). Die mindestens sieben verschiedenen Verwendungen von Schrift (fett, kursiv, mal eng und mal weit spationiert, eingerückt, mit Rand, ohne Rand) machen es schwer, eine Seite überhaupt zu erfassen - wurde es aus versehen so gesetzt oder hat sich jemand daran gemacht, die Leserschaft mit System zu verwirren? Tabellen und zitierte Quellen werden vorzugsweise auf grau-gerasterten Hintergrund gedruckt, so dass man nur noch einen dicken Edding eine Chance hat, Notizen zu erkennen. Die Darstellung wissenschaftlicher Resultate führt meist zu Verständnisfragen, z.B. man in den meisten Darstellungen mit dem Lineal Linien ziehen, um sich einen Reim darauf zu machen. In solchen Fällen würde man lieber die Originalarbeit referenzieren und die selbst gewählte Darstellung bleiben lassen. Alles in allem nicht nur eine Enttäuschung, sondern auch ein grosses Fragezeichen.
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