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Source:  http://wwwstud.uni-leipzig.de/~kmw/list.php?abt=4&SS_WS_Order=sommer&TemplateFile=list_template_ss.html
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4 Medienwissenschaft/Medienkultur
MEDIENWISSENSCHAFT/MEDIENKULTUR / MEDIENPÄDAGOGIK / BUCHWISSENSCHAFT/BUCHWIRTSCHAFT
 
VORLESUNG
 
Medienwissenschaft/Medienkultur
 
4-01 Offener Montag. Filme im Diskurs  
 
  V wöchtl. Mo. 19-21 Städt. KH 0207 Steinmetz, Rüdiger  
  Beginn: 16.04.2007
 
  Diese Abend-Vorlesungsreihe präsentiert Gäste, und es wird die vor neun Semestern begonnene Tradition fortgeführt, Filme begleitend zur Vorlesung und zu den Seminaren im Schwerpunkt Medienwissenschaft und Medienkultur komplett zu sichten und zu diskutieren. Besonders dringend empfohlen wird der Offene Montag TeilnehmerInnen an den Hauptseminaren, am Kurzfilm-Seminar und an den Seminaren zur Film- und Fernsehanalyse. Gäste aus allen Fächern und Studienabschnitten sind willkommen. Ein Themen-Schwerpunkt voraussichtlich : der Autorenfilm der 70er/80er Jahre; Filmverlag der Autoren.  
 
  Einordnung: Ergänzungsblock  
 

Buchwissenschaft/Buchwirtschaft
 
4-02 Vergleichende Zensurgeschichte  
 
  V wöchtl. Mi. 11-13 Härtel Kl. Hörsaal Lokatis, Siegfried  
  Beginn: 11.04.2007
 
  Funktionierte Zensur im Nationalsozialismus ganz anders als in der DDR oder überwogen die Ähnlichkeiten? Gibt es gemeinsame Merkmale von Zensur, egal ob sie in einem totalitären Staat oder beispielsweise im Vatikan exekutiert wird? Und wie sind zensuranaloge Mechanismen in der Bundesrepublik zu bewerten? Die Vorlesung diskutiert vweglwichbare Strukturmerkmale auch politisch heterogener Zensursysteme von der Zeit Gutenbergs bis heute. Dabei steht die Buchzensur im Mittelpunkt, doch wird der Vergleich mit anderen Medien (Presse, Film, Internet) angestrebt.  
 
  Literatur: Barbian, Jan-Pieter: Literaturpolitik im „Dritten Reich“. Institutionen, Kompetenzen, Betätigungsfelder, Frankfurt/Main 1993 (Archiv für Geschichte des Buchwesens 40).
Barck, Simone u.a.: Jedes Buch ein Abenteuer. Literarische Öffentlichkeiten und Zensursystem in der DDR, Berlin 1997.
 
 

GRUNDSTUDIUM
 
Medienwissenschaft/Medienkultur
 
4-04 Einführung in die Film- und Fernsehanalyse  
 
  S wöchtl. Di. 15-17 Emil-Fuchs 2.17 Richter, Annegret  
  Beginn: 10.04.2007
 
  Die parallel laufenden Seminare bieten die methodischen und medienspezifischen Grundlagen für die Analyse eines Films und von Fernsehsendungen in Theorie und Praxis. Vermittelt wird ein Überblick über relevante Analysemethoden, die gleichzeitig an praktischen Film- und Fernsehbeispielen auf ihre Anwendung hin überprüft werden. Außerdem sollen verschiedene Analyse-Forschungsabläufe und Sendungsprotokolle zur Erfassung von Medieninhalten diskutiert werden. Nur auf dieser Basis sind fundierte Aussagen zu den auditiven, visuellen und narrativen Gestaltungsmitteln im Film und Fernsehen möglich. Das Ziel des Seminars ist die selbständige Analyse eines Films und einer Fernsehsendung.
Dieses Seminar bietet Basiswissen für Studierende, die sich mit Filmen und Fernsehsendungen beschäftigen wollen. Parallel zur Veranstaltung: "Offener Montag. Filme im Diskurs" (Montag, 19 Uhr, 4-01). Bitte beachten Sie die Aushänge!
 
 
  Nachweis: Referat und Hausarbeit  
 
  Einordnung: Elementarblock II  
 

4-05 Einführung in die Film- und Fernsehanalyse  
 
  S wöchtl. Do. 9-11 Städt. KH 2.10 Wehn, Karin  
  Beginn: 12.04.2007
 
  Kommentar: siehe 4-04  
 

4-06 Web 2.0 – Theorie und Analyse von Anwendungen im Online-Videobereich  
 
  S wöchtl. Mi. 11-13 Städt. KH 2.12 Wehn, Karin  
  Beginn: 11.04.2007
 
  AJAX, RSS-Feeds, The Long Tail, semantisches Web oder Tagsonomy sind nur einige der vielen Begriffe, die mit Web 2.0 assoziiert werden, einem Begriff, der 2004 bei einem Brainstorming zwischen O’Reilly und MediaLive International von Dale Dougherty, Web-Pionier und Vizepräsident von O’Reilly geprägt wurde. Web 2.0 steht bei manchen für wiedererstarkte Hoffnungen bezüglich des Internets, eine neue Softwaregeneration, bei anderen aber auch für alten Wein in neuen Schläuchen oder gar „Seifenblase 2.0“, was ironisch bzw. verächtlich auf den Zusammenbruch der Dotcom-Industrie 2001 anspielt. Auch wenn der Begriff Web 2.0 alles andere als klar definiert ist: Gemeinsam ist Web 2.0- Anwendungen, dass Usern über das Internet eine technologische Infrastruktur zur Verfügung gestellt wird, die sie mit Inhalten füllen sollen sowie dass sie kommunikative Beziehungen zu anderen Usern eingehen sollen.
Ziel des Seminars ist eine kritische Bestandsaufnahme der theoretischen Konzepte, Prämissen und Geschäftsmodelle von Web 2.0 verbunden mit einer Analyse erfolgreicher oder zukunftsweisender Web 2.0-Anwendungen. Ein inhaltlicher Schwerpunkt wird dabei auf Videoportalen wie YouTube, GoogleVideo u.a. liegen.
 
 
  Literatur: Tim O’Reilly: Was ist Web 2.0?
http://twozero.uni-koeln.de/content/e14/index_ger.html
 
 
  Einordnung: Ergänzungsblock  
 

4-07 Grundlagen des Hörfunkjournalismus  
 
  S 14-tägl. Mo. 13-17 Brühl 510 Hellpoldt, Doris  
  Beginn: 23.04.2007
 
  Das Seminar vermittelt ein grundlegendes Verständnis dafür, wie Radio funktioniert und was im Radio funktioniert. Die Teilnehmer werden vor allem praktisch arbeiten und so die wichtigsten Darstellungsformen im Hörfunk kennen lernen: von der O-Ton-Meldung zum gebauten Beitrag bis zum Live-Studiogespräch. In vielen Übungen lernen die Teilnehmer mit Aufnahme- und Studio-Technik umzugehen, ihr Material eigenständig zu schneiden und die Beiträge zu produzieren. Ziel des Seminars ist eine Beitragsserie, die bei mephisto 97.6, dem Lokalradio der Universität Leipzig, ausgestrahlt werden kann.  
 
  Nachweis: Seminarschein auf Grundlage einer engagierten Seminarteilnahme und einer Übungsmappe mit den erstellten Beiträgen  
 
  Einordnung: Ergänzungsblock  
 

4-08 Wirtschaftsjournalismus in Ostdeutschland  
 
  S Blockver.   Emil-Fuchs 3.16 Steinmetz, Rüdiger  
            Bielefeld, Hans  
  11. April: 9 bis 11 Uhr
5./6. Mai: 10 bis 17 Uhr
10. Mai Exkursion
2./3. Juni: 10 bis 17 Uhr
22. Juni: 10 bis 13 Uhr
 
 
  Hedge-Fonds, Mindestlohn, Ausbildungsplatzabgabe, Tarifverhandlungen, Arbeitslosenzahlen – Wirtschaftsentwicklungen und -ereignisse bestimmen heute mehr und mehr die Schlagzeilen. Für freie Journalisten in Ostdeutschland tut sich hier eine Nische auf. An gut recherchierten und spannend umgesetzten Wirtschaftsbeiträgen aus den neuen Ländern gibt es Bedarf, auch weil die Korrespondenten-Dichte hier eher gering ist. Ziel des Seminars ist es daher, den Teilnehmern das nötige Werkzeug zu geben, um künftig selbst verstärkt Wirtschaftsthemen umzusetzen.
Im Seminar wird zunächst gemeinsam ein Überblick über die Wirtschaftsregion Ostdeutschland erarbeitet. Im zweiten Teil sollen die Teilnehmer eigenständig Wirtschaftsthemen journalistisch umsetzen. Das Seminar versteht sich hingegen nicht als Einführung in die Betriebs- oder Volkswirtschaft. Das Seminar ist an die Wirtschaftsredaktion von mephisto 97.6 angebunden, es wird ein Reader mit Basisliteratur in der Hauptbibliothek bereitgestellt. Besondere Attraktivität gewinnt das Seminar durch seine externen Referenten. So werden Wirtschaftsjournalisten der Zeit und des Spiegels die Artikel der Studenten redigieren und über Anforderungen und Herausforderungen für einen kritischen Wirtschaftsjournalismus referieren.
 
 
  Nachweis: Referat über eine ostdeutsche Wirtschaftsbranche
Ausformulierung des Referats auf 10 Seiten
Jeweils ein Radiobeitrag und ein Zeitungsartikel über die ostdeutsche Wirtschaft
Teilnahme zwei Seminarexkursionen
 
 
  Einordnung: Ergänzungsblock  
 

Medienpädagogik
 
4-12 Jugendmedienschutz und seine praktische Relevanz  
 
  S wöchtl. Di. 11-13 Emil-Fuchs 2.17 Warkus, Hartmut  
            Schulz, Dorothea  
  Beginn: 03.04.2007
 
  Seit April 2003 sind neue Regelungen zum Jugendmedienschutz in Kraft. Nach einer Einführung in die gesetzlichen Regelungen zum Jugendmedienschutz wird sich mit dem im Sinne des Gesetzes tätigen Institutionen beschäftigt. In enger Zusammenarbeit mit dem Jugendamt der Stadt Leipzig erfahren die TeilnehmerInnen mehr über die Umsetzung der Gesetze in der Praxis und können somit deren Relevanz beurteilen. Recherchen zum Jugendmedienschutz in ausgewählten europäischen Ländern und den USA helfen bei der Bewertung der Regelungen in Deutschland.  
 
  Hinweis: max. 30 StudentInnen  
 

4-14 Kommunikation von Kindern im moderierten Chat  
 
  S wöchtl. Mi. 11-13 Emil-Fuchs 2.17 Warkus, Hartmut  
            Krauel, Stefanie  
            Kuttner, Claudia  
  Beginn: 04.04.2007
 
  Chatten gehört zu einer der Lieblingsbeschäftigungen der Kinder im Internet. Ziel des Seminars soll es sein, die Kommunikation von Kindern im moderierten Chat zu untersuchen. Was ist Chat-Kommunikation? Wie bewegen sich Kinder im virtuellen Raum und welche Besonderheiten gibt es hierbei? Welches sind die gefahren für Kinder im Chat? Diesen und weiteren Fragenstellungen soll nachgegangen werden. Als Forschungsplattform dient der vollständige moderierte Chat von "Seitenstark". Das Seminar ist auf zwei Semester angelegt (die Teilnahme an beiden Seminaren ist wünschenswert, aber nicht verpflichtend). Im zweiten teil des Seminars, welches im Wintersemester angeboten wird, werden die Forschungsinhalte vertieft. Besonderheit des Seminars ist, dass die Studenten befähigt werden sollen, selbst als Moderator im "Seitenstark-Chat" tätig zu werden.  
 
  Hinweis: max. 25 TeilnehmerInnen  
 
  Nachweis: Leistungsschein durch regelmäßige Teilnahme, Referat und Hausarbeit  
 

4-15 Medienpädagogik und Schule  
 
  S wöchtl. Mi. 9-11 Emil-Fuchs 3.16 Fischer, Arndt  
            (Leipzig)  
  Beginn: 11.04.2007
 
  Ausgehend von einer Thematisierung des Spannungsverhältnisses zwischen schulischer Bildung und (Massen-)Medien sollen im Seminar Wege bzw. Möglichkeiten einer konstruktiven Nutzung mit dem Ziel, die Medienkompetenz der Schüler (weiter) auszuprägen, aufgezeigt werden.
Anhand der für Medienerziehung an sächsischen Schulen vorgesehenen Handlungsfelder „Medien auswählen und nutzen“; „Medien gestalten und verbreiten“, „Mediengestaltung verstehen und bewerten“; „Medieneinflüsse erkennen und aufarbeiten“ sowie „Bedingungen der Medienproduktion und
-verbreitung erkennen und aufarbeiten“ werden u.a. Themen wie
• Sprache als wichtigstes Interaktionsmedium für Bildung und Erziehung
• „Neue“ Medien - „alte“ Pädagogik ? - Einfluss von IuK-Technologien auf Lehren und Lernen
• Bilder(buch)helden - Heldenbilder - Zum Umgang mit Comics und Action Cartoons
• Nichts weiter als „organisierter Lärm“ ? - Über Ideale und Idole der Rockmusik
• Macht die Werbung „...Kinder froh und Erwachsene ebenso ?“
• Interaktion mit Bild und Ton - Vom Umgang mit Fotoapparat und Kassettenrecorder
behandelt.
 
 
  Hinweis: max. 30 TeilnehmerInnen  
 
  Nachweis: benoteter Seminarschein durch Referat plus schriftliche Ausarbeitung  
 

Buchwissenschaft/Buchwirtschaft
 
4-18 Ökonomie der Buchkonzerne  
 
  S wöchtl. Di. 15-17    Lokatis, Siegfried  
  Dieses Seminar findet statt im: Mediencampus, Poetenweg 28
2. OG - Raum PC-Pool Wagner
Beginn: 10.04.2007
 
 
  Im Mittelpunkt dieses Seminars stehen auf der einen Seite führende Mischkonzerne wie Holtzbrinck und Bertelsmann, die nach einer komplizierten Vorgeschichte im „Dritten Reich“ aus Buchgemeinschaften entstanden sind, aber längst auch auf andere Medien übergreifen, Fernsehsender oder Zeitungen beherrschen und weltweit aktiv sind. Die komplizierte Struktur solcher Konzerne in ihrer Genese wird rekonstruiert, um nach den ökonomischen Zwängen und unternehmerischen Strategien zu fragen, die solchen Konzentrationsprozessen im Buchhandel zugrunde liegen.  
 
  Literatur: Ramseger, Georg; Werner Schoenicke (Hrsg.): Das Buch zwischen Gestern und Morgen, Stuttgart 1969.
150 Jahre Bertelsmann, München 1985.
Friedländer, Saul; Frei, Norbert; Rendtorff, Trutz und Wittmann, Reinhard: Bertelsmann im Dritten Reich, München 2002.
 
 
  Hinweis: max. 20 TeilnehmerInnen  
 
  Nachweis: Eine bloß passive Teilnahme ist ausgeschlossen. Benoteter Schein bei regelmäßiger Textlektüre, Referat, Hausarbeit  
 
  Einordnung: Elementarblock II  
 

4-19 Buchwirtschaft in der Bundesrepublik - eine Branche im Umbruch  
 
  S wöchtl. Di. 11-13 Brühl 902 Keiderling, Thomas  
  Beginn: 10.04.2007
 
  Die Buchwirtschaft der Bundesrepublik Deutschland steht derzeit vor großen Herausforderungen: die mediale Öffnung der Branche hin zum E-Commerce, die Erweiterung des europäischen Marktes, die fortschreitende Konzentrierung in den Branchenzweigen und veränderte rechtliche Rahmenbedingungen sorgen für Diskussion und Wandel. Im Seminar werden diese aktuellen Entwicklungen aufgegriffen und in ihrer Bedeutung für die Zukunft der Buchbranche diskutiert. Um längerfristige Trends analysieren und richtig einschätzen zu können, werden grundlegende Entwicklungslinien, Statistiken und Fallbeispiele aus vergangenen Jahrzehnten herangezogen.  
 
  Literatur: Kerlen, Dietrich: Der Verlag. Lehrbuch der Buchverlagswirtschaft, Stuttgart 2006.
Lucius, Wulf D. von: Verlagswirtschaft. Ökonomische, rechtliche und organisatorische Grundlagen, Konstanz 2005.
Franzen, Hans, Dieter Wallenfels und Christian Russ: Die Preisbindungsgesetz. Die Preisbindung des Buchhandels. 5. Aufl. München 2006.
Kuhn, Axel und Volker Titel: E-Commerce. Auswirkungen auf den Bucheinzelhandel. Dokumentation u. Analyse, 2. Aufl., Erlangen 2004.
 
 
  Hinweis: max. 30 TeilnehmerInnen  
 
  Nachweis: Eine bloß passive Teilnahme ist ausgeschlossen. Benoteter Schein bei regelmäßiger Textlektüre, Referat, Hausarbeit  
 
  Einordnung: Elementarblock II  
 

4-20 Formen der Literaturvermittlung  
 
  S 14-tägl. Mo. 15-19 Brühl 1005 Bendixen, Katharina  
            (Leipzig)  
  Beginn: 16.04.2007
 
  Das Seminar widmet sich den verschiedensten Formen der Literaturvermittlung und bietet so eine Einführung in buchnahe Berufe, die nicht unmittelbar auf der Hand liegen. Ziel ist es, einen Schaltplan der Literaturbranche zu erstellen. Als zentrale Frage steht im Vordergrund: Wer vermittelt welche Art von Literatur auf welche Weise an wen mit welchem Erfolg? Es soll unter anderem die Arbeit von Verlagsvertretern, Pressesprechern in Verlagen, Literaturagenten, Lesungsorganisatoren, Redakteuren von Literaturzeitschriften und Rezensenten untersucht werden. Auch die Betrachtung von alternativen Vermittlungsformen wie Internet-Literaturportale, Poetry Slams oder Literaturshows ist möglich. Für Referate und Hausarbeiten ist eine Zusammenarbeit mit den jeweiligen Vermittlungsinstanzen erforderlich, da sich das Seminar mit einem theoretisch bisher kaum erschlossenen Feld beschäftigt.  
 
  Hinweis: max. 30 TeilnehmerInnen  
 
  Nachweis: Benoteter Seminarschein für aktive Mitarbeit, Referat und Hausarbeit.  
 
  Einordnung: Elementarblock II  
 

4-21 Der deutsche Kinder- und Jugendliteraturmarkt  
 
  S wöchtl. Mi. 9-11 Brühl 1005 Zeckert, Patricia  
            (Leipzig)  
  Beginn: 11.04.2007
 
  Der Kinder- und Jugendbuchmarkt ist in vielerlei Hinsicht anders als der Buchmarkt für erwachsene Leser. Im Seminar erarbeiten die Teilnehmer, wodurch der Kinder- und Jugendliteraturmarkt charakterisiert ist, welche Besonderheiten die einzelnen Buchgattungen mit sich bringen und wie sich das auf die Verlagsarbeit auswirkt. Dabei wird dieses Segment ebenfalls im Gesamtbuchmarkt verortet. Aufbauend auf den Veränderungen, die sich in den letzten 30 Jahren vollzogen, erkundet das Seminar auch gegenwärtige Trends und zukünftige Tendenzen. Anhand der aktuellen Produktion sowie der Verlagsprogramme und -strategien soll ein umfassender Überblick über die Kinder- und Jugendbuchszene Ziel des Seminars sein. Auf welche Inhalte trifft man? Was wissen wir über die Zielgruppen? Wie vermittelt man Kinder- und Jugendliteratur? Wodurch zeichnet sich erfolgreiches Marketing aus? Welchen Stellenwert haben Preise und Empfehlungslisten? Das sind nur einige der Fragen, die das Seminar beantworten möchte. Bei deren Klärung erhalten die Studierenden auch Unterstützung von Experten, die direkt aus der Praxis berichten.  
 
  Literatur: Franz, Kurt / Lange, Günter / Payrhuber, Franz-Josef (Hg.): Kinder- und Jugendliteratur. Ein Lexikon. Autoren, Illustratoren, Verlage, Begriffe. Begr. v. Baumgärtner, Alfred C. / Pleticha, Heinrich. Meitingen 2001.  
 
  Hinweis: max. 30 TeilnehmerInnen  
 
  Nachweis: Aktive Teilnahme, Gutachten, Referat, Hausarbeit  
 
  Einordnung: Elementarblock II  
 

GRUND- UND HAUPTSTUDIUM
 
Buchwissenschaft/Buchwirtschaft
 
4-25 Wissenschaftliches Schreiben  
 
  S wöchtl. Di. 9-11 Brühl 908 Zeckert, Patricia  
            (Leipzig)  
  Beginn: 10.04.2007
 
  Wissenschaftliches Schreiben ist eine Schlüsselkompetenz an der Universität: Hausarbeit, Exposé, Bericht, Diplom- oder Magisterarbeit dienen als Bewertungsgrundlage im Studium. Deshalb sind Effizienz, Technik und Ausdrucksvermögen innerhalb des wissenschaftlichen Schreibprozesses unentbehrlich. Studierenden der Kommunikations- und Medienwissenschaft wird dabei in besonderer Weise Stilsicherheit und Vermittlungskompetenz abverlangt.
Schreibfähigkeit kann man trainieren! Darum üben wir im Seminar, verständliche und vor allem lesbare Textsorten zu produzieren. Möchte man beispielsweise als LektorIn die Texte anderer beurteilen und korrigieren, muss man sich auf die eigene Schreibkompetenz verlassen können. Die Seminarinhalte (Anforderungen an wissenschaftliche Texte, Zeitplanung, Recherche, Gliederung, Argumentation, Korrektur, kreativitätsfördernde Methoden gegen Schreibhemmungen) bereiten deshalb nicht nur konkret auf eigene schriftliche Arbeiten vor, sondern können auch für die Tätigkeit in einem Fach- oder Wissenschaftsverlag hilfreich sein. Das Seminar spricht insbesondere Studierende an, die Probleme mit dem Schreibprozess haben.
 
 
  Hinweis: max. 25 TeilnehmerInnen, Teilnahme ist im Grund- und Hauptstudium möglich, nur für Magister-Studierende  
 
  Nachweis: Leistungsschein durch regelmäßige Teilnahme, aktive Mitarbeit, Textproduktion, Hausaufgaben, Journal  
 
  Einordnung: Elementarblock II  
 

HAUPTSTUDIUM
 
Medienwissenschaft/Medienkultur
 
4-30 Personalisierte Kommunikation virtuell und digital: Die Zukunft von Radio, Fernsehen, Film, Kino  
 
  S wöchtl. Di. 9-11 Emil-Fuchs 2.17 Steinmetz, Rüdiger  
  Beginn: 10.04.2007
 
  Dem Trend zur personalisierten, individualisierten Kommunikation auf digitaler Grundlage wird in diesem Hauptseminar nachgegangen: am Beispiel des digitalen Hörfunks/Fernsehens (DAB, DVB und der jeweiligen Derivate DMB, DVB-H), des Podcastings, der mobilen Kommunikation („Handy-Fernsehen“) und des digitalen Kinos. Was wird aus den bisherigen „Programmen“? Welche neuen Inhalte, Formate und Rückkoppelungsmöglichkeiten gibt es? Wie entwickeln sich Konkurrenz und Konvergenz von Plattformen, Anbietern und Geräten – national und international? Welche Auswirkungen hat die digitale Verbreitung von Filmen auf Kinos und Verleiher? Dieses Seminar wendet sich besonders an mephisto 97.6-RedakteurInnen, die einen Blick in die digitale Radio-Zukunft werfen wollen. Es ist auch möglich, einen Projektseminar-Schein zu erwerben.  
 
  Literatur: Rüdiger Steinmetz: Vom Broadcasting zum Personal Casting. Muß das Radio jetzt neu erfunden werden? In: Golo Föllmer/Sven Thiermann (Hrsg.): Relating Radio. Communities. Aethetics. Access. Leipzig: Spector 2006. Hans J. Kleinsteuber: Die Zukunft des Radios. In: Föllmer/Thiermann (s.o.).  
 

4-31 Second Life  
 
  S Blockver.       Wehn, Karin  
  zwischen April und Juni 2007 teils virtuell, teils in „Real Life  
 
  Virtuelle Welten wie Second Life werden immer beliebter und verzeichnen exponentiell anwachsende Benutzerzahlen. Und nicht nur das: Eine Reihe von Personen haben ihre Berufe im realen Leben aufgegeben, weil sie mit virtuellen Geschäften in Second Life mehr Geld verdienen. Zunehmend mehr Unternehmen sind in Second Life präsent. Bands und Künstler geben dort Konzerte. Die Harvard-University und Stanford halten Vorlesungen und Seminare in Second Life ab.
Riesige graphische 3D-Welten, die komplett von ihren Usern generiert werden, können auch als zwischenzeitlicher Kulminationspunkt einer bereits seit mehr als zwei Jahrzehnten existierenden Geschichte von Netzkunst und von realisierten und nicht-realisierten Netzutopien gesehen werden.
Das Seminar findet in Kooperation mit Prof. Dieter Daniels, Direktor des Ludwig Boltzmann Instituts Medien.Kunst.Forschung in Linz, der Kunsthochschule Linz, sowie Gastprofessor Marc Ries, Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig statt.
 
 

4-32 Meister der Independent und experimentellen Animation, Teil 3  
 
  S wöchtl. Mi. 13-15 Städt. KH 2.12 Wehn, Karin  
  Beginn: 11.04.2007
 
  Viele denken beim Animationsfilm zuerst an Disney-Filme, an Zeichentrick und vielleicht noch an die Simpsons. Am anderen Ende des Spektrums stehen komplexe, häufig abstrakte, subversive und geheimnisvolle Filme, die kaum kommerzielle Interessen verfolgen, und deren Schöpfer sich von Musik, Malerei und Architektur oder auch von theoretischen Konzepten wie z. B. Synästhesie inspirieren lassen. Die nach oben hin offene Vielfalt der verwendeten Techniken und Materialien (Puppen, Knete, Sand oder tote Motten) macht es unmöglich, Animationsfilme in eine Kategorie zu pressen. Vor allem bei dieser Art von Animation wird das berühmte Zitat des russischen Animators Alexandre Alexieff plastisch, dass - anders als beim Realfilm - die kreativen Möglichkeiten des Animationsfilms unbegrenzt und nur durch die Phantasie ihrer Schöpfer beschränkt sind, da ausschließlich menschliche Ideen und ihre Umsetzung das Rohmaterial der Filme bilden.
Teil 3 dieses Seminars beschäftigt sich nach einer allgemeinen Einführung in die grundlegenden Konzepte zur Analyse von Animationsfilmen erneut mit berühmten Animatoren aus der ganzen Animationsgeschichte, ihren Ansätzen, Konzepten und filmischen Ausdrucksformen. Ein Fokus liegt dabei auf preisgekrönten Animationsfilmen und Veränderungen der Produktion, Distribution und Rezeption durch Neue Medien.
Ein Einstieg für Teilnehmer, die Teil 1 und Teil 2 dieses Seminars nicht besucht haben, ist möglich.
 
 

4-33 Digitaler Hörfunk in Deutschland – Radio der Zukunft oder Investitionsruine?  
 
  S 14-tägl. Mi. 13-17 Brühl 528 Hellpoldt, Doris  
  Beginn: 11.04.2007
 
  Radio ist digital. Oder doch nicht? Radioprogramme werden inzwischen in der Regel vollständig digital produziert und könnten auch fast überall in Deutschland über digitale Sendernetze verbreitet werden. Trotzdem empfangen die meisten Hörer ihren Lieblingssender nach wie vor über analoge Radiogeräte, obwohl seit langem digitale Empfangsgeräte auf dem Markt sind. Die digitale Technik verspricht einen besseren Sound, mehr Programmvielfalt, neue Inhalte und zusätzliche Service-Angebote für den Hörer – bietet aber dennoch offenbar keinen Kaufanreiz. Alle bisherigen Einführungsstrategien der Anbieter hatten im besten Fall mäßigen Erfolg. Mit welchen Geräten werden Nutzer ihre Sender empfangen (wollen), wenn der UKW-Funk wie geplant bis spätestens 2015 eingestellt wird? Das Seminar fragt unter anderem nach den Rahmenbedingungen, die nötig wären, um digitales Radio erfolgreich zu etablieren und den Inhalten, die digitales Radio transportieren kann und sollte.  
 

4-34 Redaktionelle Hörfunk-Produktion  
 
  S Blockver.   Brühl 514 Hellpoldt, Doris  
  Einführung: 11.04.2007, 10-12 Uhr  
 
  Dieses Seminar beinhaltet mit Ausnahme des Eröffnungstermins und einer Auswertungssitzung vor allem die regelmäßige Mitarbeit bei mephisto 97.6. Von den Seminarteilnehmern wird erwartet, ein Semester lang regelmäßig mindestens einmal pro Woche bei mephisto 97.6 aktiv mitzuarbeiten. Dabei ist eine Integration in den laufenden Redaktionsprozess zwingend. Möglich ist die Mitarbeit in allen Ressorts und in Funktionen, entsprechend den individuellen Vorerfahrungen. Die Themen- und Aufgabenstellungen entstehen aus der täglichen Nachrichtenlage und werden von studentischen Schichtleitern und RvDs vergeben, kontrolliert und abgenommen. Die Auswertungen der dabei entstehenden Berichte, Reportagen, Nachrichten, Moderationen oder Redaktionsschichten erfolgt im laufenden von Betrieb mephisto 97.6 begleitend durch die Seminarleiterin.  
 
  Hinweis: Die Teilnahme ist nur sinnvoll, wenn die Teilnehmer bereits Grundkenntnisse der Hörfunkproduktion und des Audioschnitts beherrschen. Außerdem muss der individuelle Zeitplan der Teilnehmer eine kontinuierliche Mitarbeit bei mephisto 97.6 von mindestens einem halben Tag pro Woche über das gesamte Semester hinweg zulassen. Der Zeitaufwand kann im Einzelfall über den Aufwand anderer Seminare und normaler Arbeitstage hinausgehen. Die Termine sind im Rahmen der normalen Redaktionsabläufe bei mephisto 97.6 selbst zu koordinieren und mit den Ressort- und Schichtleitern abzusprechen.  
 
  Nachweis: Jede/r Seminarteilnehmer/in führt einen individuellen Seminarbogen, in dem er/sie sich seine Tätigkeiten bei mephisto 97.6 von den jeweiligen Schichtleitern bestätigen lässt. Zudem sammelt er/sie alle in dieser Zeit erstellten Manuskripte und Berichte. Einen Leistungsschein erhalten diejenigen Teilnehmer, die anhand des Seminarbogens eine wöchentliche Mitarbeit nachweisen können. Die Benotung erfolgt auf Grundlage der begleitenden Auswertungen und der am Ende eingereichten Manuskripte und Berichte.  
 

4-35 Realität und Animation  
 
  S wöchtl. Di. 17-19 Emil-Fuchs 2.17 Richter, Annegret  
  Beginn: 10.04.2007
 
  Animationsfilme erschaffen künstliche Welten, deren Realität ihren eigenen Gesetzen folgt. Dennoch sind die Parallelen der animierten Welten mit der Realität der Zuschauer nicht zu unterschätzen. Das gilt sowohl für Disneyfilme, die durch ihre eigene Hyperrealität gekennzeichnet sind, als auch für dokumentarische Animation, die Authentizität vermitteln will. Ebenfalls sind viele Animationstechniken wie z.B. CGIs auf Realitätsnähe angelegt.
Im Seminar soll nun versucht werden, die Theorien und Ansätze zum Realitätsanspruch von Animationsfilmen an ausgewählten Beispielen zu untersuchen und ihre Umsetzung zu analysieren.
 
 
  Literatur: Rowley, Stephen(2005): „Life Reproduced in Drawings: Preliminary Comments upon Realism in Animation“, Animation Journal, Vol.13. 65-85.
Well, Paul(2002) Animation: Genre and Authorship, Wallflower Press: London
 
 
  Nachweis: Gute Englischkenntnisse und Grundkenntnisse in Filmanalyse  
 

4-36 Musikmanagement im Radio  
 
  S Blockver. Do. 9.30-12.30 Brühl Bärenz, Reinhard  
            (Halle)  
  03.05., 24.05., (Brühl 505)
21.06. (Funkhausbesuch),
05.07., 19.07.07 (Brühl 514)
 
 
  Der Musikmarkt ist weltweit in Turbulenzen und gleichzeitig steht das
Radio momentan vor den größten Herausforderungen seiner Geschichte.
Zwischen diesen beiden schwankenden Polen machen die Musikredakteure in
deutschen Radiosendern jeden Tag ihren Job.
Denn Radio ist Musik, und die Fragen der Rechte, der Formate der Zukunft
und der Verbreitungswege für Radioprogramme sind ungeklärt. Klar ist
nur, dass genau diese Fragen bald beantwortet werden müssen.
Das Seminar befasst sich mit den Grundlagen des Radiomachens aus Sicht
der Musik und beantwortet die wesentlichen Fragen, die den Alltag in der
Musikredaktion bestimmen. Es vermittelt Grundlagen der Musikplanung,
sowie aller weiteren Geschäftsfelder, die für einen Musikredakteur im
Radio nötig sind. Es ermöglicht einen Blick hinter die Türen und in den
Alltag einer Musikredaktion eines modernen Senders. Darüber hinaus
versucht es einen Blick in die Glaskugel der Zukunft dieses Mediums und
möchte mit den Teilnehmern über Wege dorthin diskutieren.
 
 

4-37 Filmmontage  
 
  S 14-tägl. Mi. 9-13 Emil-Fuchs 2.16 Koschewski, Sylvia  
            (Leipzig)  
  Beginn: 11.04.2007
 
  Das Seminar widmet sich der filmgeschichtlichen Entwicklung der Montage bis heute. Am Beispiel von Filmen mit besonderer Affinität zur Montage wird das filmtheoretische Denken, verknüpft mit einer innovativen Montagepraxis, eingehend beleuchtet.
Filmmontage wurde vor allem von zwei Männern auf ihre ganz individuelle Weise entscheidend vorangetrieben: Sergej M. Eisenstein und David W. Griffith. Neben deren Montageleistungen will das Seminar mit den Montageideen des italienischen Neorealismus ebenso vertraut machen, wie mit denen der Nouvelle Vague bis hin zu denen des neuen deutschen Films.
 
 
  Nachweis: Referat und Hausarbeit  
 

4-38 Fjorde, Elche, Mörder – Skandinavische Krimis auf Erfolgstour!?  
 
  S 14-tägl. Do. 10-14 Emil-Fuchs 2.17 Vollberg, Susanne  
            (Erfurt)  
  Beginn: 12.04.2007
 
  Seit Mitte der 1990er Jahre erleben Geschichten von Mord und Totschlag aus dem hohen Norden einen bis heute anhaltenden Boom, als Roman, aber auch als Fernsehreihe. Der späte Sonntagabend wurde u.a. mit Beck, Wallander und Hallgimsson zum „erfolgreichsten Neustart eines Sendetermins“ im ZDF. Was aber zeichnet den typisch nordischen Kriminalroman und dessen Verfilmung aus? Worin unterscheiden sich die skandinavischen Kommissare von ihren deutschen Kollegen und Kolleginnen. Was ist das Charakteristische am „skandinavischen Krimi“? Ziel des Seminars ist – basierend auf der Entwicklungsgeschichte des Kriminalromans in Schweden, Finnland, Dänemark, Island und Norwegen – eine umfassende Analyse der im deutschen Fernsehen ausgestrahlten skandinavischen Fernsehkrimis und Koproduktionen wie bspw. "Der Adler – Die Spur des Verbrechens", "Kommissar Beck" und die Wallander-Verfilmungen.  
 
  Hinweis: aktive Teilnahme, Referat, Hausarbeit  
 
  Nachweis: max. 25 TeilnehmerInnen  
 

4-39 Radio-Management. Redaktionen leiten und organisieren  
 
  S Blockver. 9-17 Brühl 505 Meyer, Jens-Uwe  
            (Weimar)  
  19./20.04.07
28./29.06.07
 
 
  Hinter jedem guten Programm steht eine gut organisierte Reaktion mit gut durchdachten Abläufen, einem professionellen Zeitmanagement und Führungskräften, die zugleich motivieren und kritisieren, fördern und fordern. Dieses Seminar gibt einen Überblick über die wichtigsten Fragen beim Aufbau und der Leitung einer Redaktion: Grundlagen und Praxis der Organisations- und Arbeitsplanung im Redaktionsalltag, u.a.: Wie lässt sich eine Redaktion so organisieren, dass sie effektiv und produktiv arbeitet? Form der Redaktionskonferenz? Über- oder Unterorganisation des Programms. Interne Kommunikationswege. Projektmanagement in Redaktionen bei größeren Projekten, z.B. Wahlberichterstattung. Sende- und Ressourcenplanung: Effektiver Einsatz (zu) knapper Ressourcen. Weitere Themen: kreative Themenfindung und Mitarbeiterführung.  
 
  Nachweis: Referat und Hausarbeit  
 

4-40 Und wenn sie nicht gestorben sind ... .treffen wir sie im Kino: Märchen und Mythen im Film  
 
  S Blockver.       Rohnke, Cathy  
            (Berlin)  
  wird noch bekannt gegeben  
 
  Märchen und Mythen obwohl viel älter als der Film - inspirieren seine Macher immer aufs Neue. Neben offensichtlichen Parodien, wie „Sieben Zwerge“ greift das zeitgenössische Kino gern auf Märchen und Mythen zurück. "Gespenster" (Christian Petzold, 2005), "Milchwald" (Christoph Hochhäusler 2003) oder "Chocolat" (Lasse Hallström) sind dafür nur einige Beispiele. Teilweise ist das ganze Oeuvre eines Filmemachers - wie bei Autor und Regisseur Neil Jordan (Company of Wolves) - davon geprägt.
In diesem Seminar werden wir verschiedene Formen von Märchen und Mythen im Film analysieren. Vom klassischen Märchenfilm bis hin zum Fantasy-Blockbuster. Was zeichnet die Archetypen aus und was sind die aktuellen Theorieansätze und Definitionen?
 
 
  Literatur: Liptay, Fabienne, Wunderwelten: Märchen im Film, Gardez! Verlag Remscheid, 2004.  
 
  Hinweis: Gute Englischkenntnisse, Grundwissen Filmanalyse sind Voraussetzung  
 
  Nachweis: Referat und Hausarbeit  
 

4-41 Narrativer Dokumentarfilm  
 
  S Blockver.       Mörsdorf, Rüdiger  
            (Saarbrücken)  
  wird noch bekannt gegeben  
 
  Nicht nur der Spielfilm, sondern auch der Dokumentarfilm wendet narrative Mittel an, seien sie direkter (Erzähler im On oder Off) oder eher indirekter Art (erzählerische Kamera, Montage, Musik, Dramaturgie). Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Seminar. Seminar Film-/Fernsehanalyse.  
 
  Literatur: Rabiger, Michael (2006): Dokumentarfilmregie. Mühlheim/Ruhr: edition filmwerkstatt.
Ders. (2004): Directing the Documentary. Burlington/Oxford: Focal: Part 2: Aesthetics and Authorship, pp. 51-118.
 
 
  Hinweis: Grundwissen Film-/Fernsehanalyse sind Voraussetzung  
 
  Nachweis: Seminarreferat und schriftliche Hausarbeit  
 

4-42 Kurz und gut: Entwicklung und Fertigstellung von Kurzfilm-Projekten
(in Kooperation mit MDR, HTWK und FAM)
 
 
  PS wöchtl. Mo. 13-15 Burg 2.22 Steinmetz, Rüdiger  
  Beginn: 16.04.2007
 
  Mit intensiver Begleitung finden in diesem Seminar die Weiterentwicklung der bereits begonnenen Stoffe (u.a. „In the Year 2020“ – Zukunftsvisionen), die Vorbereitung neuer Dreharbeiten, die Dreharbeiten selbst und die Post-Produktion statt. Schwerpunkt: Dokumentarfilm-Projekte.  
 
  Hinweis: max. 20 TeilnehmerInnen
Aufnahme in das Projektseminar nur durch persönliche Anmeldung (Prof. Steinmetz), email: rstein@uni-leipzig.de) möglich.
 
 
  Nachweis: Leistungsschein aufgrund höchst intensiver Mitarbeit.  
 

Medienpädagogik
 
4-43 Lernen mit neuen Medien  
 
  HS wöchtl. Mo. 11-13 Emil-Fuchs 2.17 Warkus, Hartmut  
  Beginn: 02.04.2007
 
  Lernen mit neuen Medien wird nicht funktionieren ohne bewusstes und zielgerichtetes Aufbereiten und nutzen dieser Medien. Unter Anwendung didaktischer und mediendidaktischen Regeln und Modelle werden wir im Seminar Lernumgebungen schaffen, in denen neue Medien zum Lernen beitragen können. Eine Erprobung der Nutzungskonzepte in der Praxis ist vorgesehen.  
 

4-44 Kompetenzentwicklung durch Computerspiele II  
 
  S wöchtl. Mi. 13-15 Emil-Fuchs 2.17 Warkus, Hartmut  
            Buchele, Kai-Thorsten  
  Beginn: 04.04.2007
 
  Machen Computerspiele schlau? Oder sind sie tatsächlich, wie manch Politiker zu wissen glaubt, lediglich „Trainingslager“ für potentielle Amokläufer? Diesen und wissenschaftlich fundierteren Fragestellungen geht dieses Forschungsseminar nach. Dabei wird aufbauend auf den Vorarbeiten des letzten Semesters ein Untersuchungsdesign entwickelt, das Aussagen über Kompetenzentwicklungen bei Computerspielern treffen kann. Anhand praktischer For-schungsvorhaben haben die Seminarteilnehmer direkten Kontakt mit der „Spezie“ Computer-spieler.
Da das Seminar an Arbeiten vergangener Semester anknüpft mögen Interessenten vor Semes-terbeginn per Email Kontakt aufnehmen: buchele@uni-leipzig.de.
 
 
  Literatur: Gebel, Christa/ Gurt, Michael/ Wagner, Ulrike: Kompetenzförderliche Potenziale populärer Computerspiele. In: Arbeitsgemeinschaft Betriebliche Weiterbildungsforschung e.V. (Hrsg.): E-Lernen: Hybride Lernformen, Online-Communities, Spiele. QUEM-report, Heft 92, Berlin 2005, S. 241-376  
 
  Hinweis: max. 15 TeilnehmerInnen  
 
  Nachweis: Qualifizierter Schein nach Ausarbeitung und Durchführung sowie schriftlicher Reflexion eines Forschungsvorhabens.  
 

4-45 Qualitative Zugänge zur Medienaneignung in bildungsbenachteiligten Milieus II  
 
  HS Blockver.   Emil-Fuchs 2.16 Theunert, Helga  
  Beginn:
 
  Medienaneignung von Heranwachsenden in bildungsbenachteiligten Milieus ist mit Risiken verbunden – vorliegende medienwissenschaftlichen Erkenntnisse lassen daran keinen Zweifel. Untersuchungen in diesen Milieus stellen zugleich hohe methodische Anforderungen. Im Seminar stehen speziell qualitative Methoden und deren Eignung für verschiedene Zielgruppen aus bildungsbenachteiligten Milieus zur Diskussion. Im ersten Teil des Seminars (WS 06/07) stand die Auseinandersetzung mit methodischen Ansätzen im Mittelpunkt, im zweiten Teil (SS 07) geht es um die Vertiefung durch eigene Feldstudien.
Der Einführungstermin sowie die Blocktermine werden durch Aushang im ZMK und online über eMIL bekannt gegeben.
 
 
  Hinweis: Studierende, die Teil I im WS 06/07 besucht haben.
Neue Interessenten werden gebeten, direkt Rücksprache mit Frau Theunert zu nehmen.
 
 

4-46 Medienpädagogische Projekte in der Schule  
 
  S wöchtl. Mi. 9-11 Emil-Fuchs 2.17 Jacob, Bärbel  
            (Leipzig)  
  Beginn: 11.04.2007
 
  Medien und deren Nutzung gehören zum Alltag unserer Kinder. Um die Heranwachsenden der Medienflut nicht schutzlos auszuliefern, müssen sie von kleinauf dazu befähigt werden, aktiv, kritisch und selbstbestimmt mit den Medien umzugehen. Das ist auch eine Aufgabe der Schule.
In diesem Seminar werden Projekte/Möglichkeiten einer handlungsorientierten Medienerziehung, also Lernen durch Tun, im Unterricht vorgestellt. Darauf aufbauend erarbeiten die TeilnehmerInnen neue Konzepte zur Realisierung medienrelevanter Themen. Diese werden im Seminar offeriert, diskutiert und von den TeilnehmerInnen selbst in der Arbeit mit Jugendlichen auf ihre Brauchbarkeit hin überprüft.
 
 
  Hinweis: Teilnehmer: max. 15 StudentInnen  
 
  Nachweis: Qualifizierter Schein nach Ausarbeitung, Durchführung und schriftlicher
Reflexion eines medienpädagogischen Projektes
 
 

4-47 Medienkonvergenz aus der Perspektive Heranwachsender  
 
  S wöchtl. Do. 15-17 Emil-Fuchs 3.16 Würfel, Maren  
            Keilhauer, Jan  
  Beginn: 12.04.2007
 
  Entwicklungen auf medientechnischer und -inhaltlicher Ebene wie das multifunktionale Handy, Pod- und Vodcasting, Fernsehen via Internet oder die crossmediale Vermarktung von Medieninhalten prägen zunehmend unsere und insbesondere die Medienwelt von Heranwachsenden. Das Seminar setzt sich mit Medienkonvergenz aus der Perspektive Heranwachsender auseinander und geht der Frage nach: Wie eignen sich Heranwachsende das konvergente Medienensemble an? Im Mittelpunkt des Seminars stehen die Literaturarbeit zum Thema sowie die Eruierung neuer konvergenzrelevanter Aspekte der jugendlichen Medienaneignung.  
 
  Hinweis: max. 25 TeilnehmerInnen  
 
  Nachweis: regelmäßige Teilnahme, Referat, Hausarbeit  
 

4-48 Fernehrezeption von Kindern: Forschungsmethoden und Ergebnisse  
 
  S wöchtl. Di. 9-11 Emil-Fuchs 3.16 Fleischer, Sandra  
  Beginn: 10.04.2007
 
   
 

4-49 Fernsehnachrichten  
 
  S wöchtl. Do. 9-11 Emil-Fuchs 3.16 Puffert, André  
            (Berlin)  
  Beginn: 12.04.2007
 
  Die Studentinnen und Studenten produzieren gemeinsam eine TV – Nachrichtensendung mit selbstgedrehtem Material. Der Vermittlung der theoretischen Grundlagen des Formates folgt eine Technik – Einführung. Anschließend werden in kleinen Gruppen die Beiträge produziert und am Schluss zu einer Sendung zusammengefahren. Aufgrund des Drehaufwandes ist das Seminar mit einem überdurchschnittlichen Zeitaufwand für die Studierenden verbunden.  
 

4-50 Evaluation "Lesestart" - Begleitforschung zu einem Projekt zur Sprach- und Leseförderung im Kleinkindalter  
 
  PS wöchtl. Mo. 15-17 Emil-Fuchs 2.16 Schorb, Bernd  
            Müller, Beatrice  
  Beginn: 02.04.2007
 
  Das Modellprojekt „Lesestart – Mit Büchern wachsen“ (durchgeführt unter der Federführung der Stif-tung Lesen) verfolgt das Ziel, Eltern zur frühkindlichen Leseförderung ihrer Kinder anzuregen. Über eine systematische Hinführung und Anleitung soll insbesondere die Eigenverantwortlichkeit und Leis-tungsfähigkeit im Hinblick auf die frühkindliche Leseförderung von Familien gestärkt werden. Wissen-schaftlich begleitet wird das Modellprojekt vom Lehrstuhl für Medienpädagogik und Weiterbildung. Unter Anwendung eines komplexen Untersuchungsdesigns, das sowohl auf explorative, quantitative als auch vertiefende, qualitative Zugänge zurückgreift soll die Begleitforschung Hinweise für die konzeptionelle Modifizierung des Projektes sowie zu den Rahmenbedingungen familiärer Sprach- und Lesesozialisation geben. Im Projektseminar begleiten die Studierenden diesen Forschungsprozess von der Entwicklung der methodischen Zugänge über die Erhebung bis hin zur Auswertung und Auf-bereitung der Ergebnisse. Voraussetzung zur Teilnahme am Seminar sind fundierte und nachzuwei-sende Kenntnisse und Erfahrungen in quantitativen und/oder qualitativen Forschungsprojekten sowie die Bereitschaft, über einen Zeitraum von drei Semestern am Untersuchungsprojekt mitzuarbeiten. Die Seminartermine richten sich nach den Rahmenbedingungen und dem Zeitplan des Projektes. Die erste Sitzung findet am Montag, den 2.4.2007 um 15.00 Uhr im Raum 2.16 (Emil-Fuchs-Straße 1) statt.  
 
  Hinweis: Einschreibung nur nach vorgeriger Anmeldung unter:
beatrice.mueller@uni-leipzig.de
 
 

4-51 Affektive Dimensionen der Hörfunknutzung im Jugendalter  
 
  PS wöchtl. Do. 11-13 Emil-Fuchs 2.16 Hartung, Anja  
            Reißmann, Wolfgang  
  Beginn: 12.04.2007
 
  Radiomacher proklamieren für sich und ihr Programm, als Gute-Laune-Lieferanten stets für gute Stimmung zu sorgen. In der affektiven Funktion der Stimmungsregulierung sehen sie ihr Potenzial, um sich gegenüber anderen Medien zu behaupten. Tatsächlich ist für die Mehrheit der Kinder und Ju-gendlichen das Radio ein Musikmedium, welches ihnen dabei behilflich ist, den eigenen Stimmungshaushalt zu regulieren. Angesichts dieser Nutzungspräferenzen überrascht der Mangel an differenzierten Untersuchungen, die die Argumente der Medienforscher aber auch die Arbeit der Programmver-antwortlichen fundieren. Ein Forschungsprojekt am Lehrstuhl für Medienpädagogik und Weiterbildung sucht deshalb zu klären, welche Bedeutung emotionalen Prozessen für die Aneignung von Musik im Radio durch Heranwachsende zukommt. Im Projektseminar haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, einzelne Schritte des Forschungsprozesses zu begleiten, so etwa die theoretische Aufarbeitung des Kenntnisstandes im thematischen Umfeld, die methodische Konzeption des Projektes und die Erhebung der Forschungsdaten.  
 

Buchwissenschaft/Buchwirtschaft
 
4-52 Leipziger Verlage  
 
  S wöchtl. Do. 15-17 Brühl 1018 Lokatis, Siegfried  
  Beginn: 12.04.2007
 
  Im Mittelpunkt dieses Seminars stehen große Leipziger Traditionsverlage, wobei ein besonderer Schwerpunkte Reclam und der sogenannten „Viererbande“ (Diederich, Kiepenheuer, Insel, List) gewidmet wird. Aber auch die Akademische Verlagsgesellschaft, Ambrosius Barth, das BI, Breitkopf und Härtel usw. usw. können in Referaten behandelt werden. Im lebendigen Kontakt mit wichtigen Zeitzeugen, Verlegern und Lektoren wird die Erschließung der umfangreichen Archivbestände in Angriff genommen, um verlagsgeschichtliche Desiderate aufzuarbeiten.  
 
  Literatur: Herzog, Andreas (Hrsg.), Das literarische Leipzig, Leipzig 1995.  
 
  Hinweis: max. 25 TeilnehmerInnen  
 
  Nachweis: Eine bloß passive Teilnahme ist ausgeschlossen. Benoteter Schein bei regelmäßiger Textlektüre, Referat, Hausarbeit.  
 

4-53 Heimliches Lesen in der DDR
(Vorbereitung Septemberkonferenz)
 
 
  S wöchtl. Mi. 15-17 Brühl 930 Lokatis, Siegfried  
            und Gäste  
  Beginn: 11.04.2007
 
  In einem Zeitalter des Informationsüberflusses bietet das Thema einen reizvollen Kontrast. In dem Zensursystem der DDR wurden verbotene und von der Zollkontrolle ausgegrenzte westliche Texte mit viel Phantasie beschafft, auf der Buchmesse geklaut, über die Grenze geschmuggelt oder aus den Giftschränken wissenschaftlicher Bibliotheken besorgt, um unter der Hand verbreitet, manchmal auch auswendig gelernt zu werden. Diesem alten Leipzigern vertrauten Alltagsphänomen soll hauptsächlich mit mediengestützten oral history- Methoden nachgegangen werden. Die Referate können aber auch bestimmte ausgegrenzte Bücher und Textsorten behandeln, wobei das Spektrum von George Orwells „1984“ über den „Wachtturm“ der Zeugen Jehovas bis hin zu Comics und Popzeitschriften reicht.
Das Seminar dient zugleich der Vorbereitung einer Konferenz „Heimliches Lesen in der DDR“, die vom 26.-28. September im Haus des Buches stattfinden wird.
 
 
  Literatur: Lehmstedt,Mark: Im Dickicht hinter der Mauer- der Leser, in: Mark Lehmstedt u.a., Das Loch in der Mauer. Der innerdeutsche Literaturaustausch, Wiesbaden 1997, S.438 ff.  
 
  Hinweis: max. 30 TeilnehmerInnen  
 
  Nachweis: Eine bloß passive Teilnahme ist ausgeschlossen. Benoteter Schein bei regelmäßiger Textlektüre, Referat, Hausarbeit  
 

4-54 Der Sortiments- und Antiquariatsbuchhandel heute
Praxis und Praktiker
 
 
  S wöchtl. Di. 15-17 Brühl 905 Keiderling, Thomas  
            und Gäste  
  Beginn: 10.04.2007
 
  Verlage können so viele (tolle) Bücher produzieren, wie sie möchten. Die eigentliche „Schlacht“ wird erst am Point of Sale, zumeist im Sortimentsbuchhandel, geschlagen. Hier erweist sich, ob die Intensionen der Verleger aufgehen oder nicht. Da der heutige Buchhandel von einer chronischen Überproduktion geplagt ist, ist das spezielle Know-how des Sortimenters gefragt. Wie verschafft er sich einen Überblick über das Angebot? Was empfiehlt er und was nicht? Wie geht er mit Verlagsvertretern um? Welche Konsequenzen ergeben sich aus der derzeitigen Konzentration im Sortimentsbuchhandel mittel- und langfristig? Dies sind nur ein Teil der Fragen, denen sich das Seminar widmen will. Ergänzt wird das Themen- und Fragespektrum um den Antiquariatsbuchhandel, der sich als Bewahrer der Literatur sieht und im Zeitalter des Internets vor völlig neuartigen Problemen steht.
Im Hauptseminar werden abwechselnd „theoretische“ Fragen der Sortiments- und Antiquariatsarbeit behandelt und Vorträge und Berichte von Verlagspraktikern dagegen gestellt. Ziel der Lehrveranstaltung ist die dichte Auseinandersetzung mit dem alltäglichen Handeln in der Arbeitswelt.
 
 
  Literatur: Bramann, Klaus-Wilhelm u.a. (Hg.) Sortiments- und Verlagskunde. 3. Aufl., Frankfurt am Main 1999.
Bramann, Klaus-Wilhelm und C. Daniel Hoffmann: Wirtschaftsunternehmen Sortiment, 2. Auflage, Frankfurt am Main 2004.
Wendt, Bernhard und Gerhard Gruber: Der Antiquariatsbuchhandel, 4. Aufl., Stuttgart 2003.
 
 
  Hinweis: Voraussetzung für die Teilnahme: nur Studierende mit erfolgreicher Zwischenprüfung; überdurchschnittliches Engagement im Seminar, lebhaftes Diskussionsbedürfnis, keine Zuhörteilnahme; max. 35 Studierende.  
 
  Nachweis: (Qualifizierter) Schein für Seminarvortrag und dessen schriftliche Ausarbeitung  
 

COLLOQUIUM
 
Medienwissenschaft/Medienkultur
 
4-55 Examenskolloquium  
 
  C 14-tägl. Di. 11-14 Emil-Fuchs 3.16 Steinmetz, Rüdiger  
  Beginn: 10.04.2007
 
  Projekte für Abschlussarbeiten (Magister, Diplom) und Dissertationen werden von der Phase der Themenfindung und -eingrenzung bis zum Abschluss intensiv betreut. Von allen Kandidat/Innen wird erwartet, dass sie regelmäßig an den Colloquia teilnehmen und wiederholt über den Stand ihrer Arbeit, über Probleme der Systematik, der Methoden, der Quellen etc. und deren Lösungen referieren. Vertiefende Einzelkonsultationen können nur auf dieser Basis stattfinden. Themen werden nur vom betreuenden Hochschullehrer vergeben, die im Prüfungsamt ausliegende Themenliste ist nur als Anregung zu verstehen. Bitte kommen Sie rechtzeitig vor den offiziellen Terminen zur Konsultation. Das heißt: bei gewünschtem Starttermin Herbst 2007: Beginn SS 2007.  
 
  Hinweis: Hinweis: Es können nur solche KandidatInnen angenommen werden, die mindestens ein Seminar im Hauptstudium mit der Note "gut" und besser bei mir besucht haben.
Bitte beachten Sie unbedingt die Hinweise zur Übernahme von Abschlussarbeiten und die Themenliste (siehe Homepage des Lehrstuhls Medienwissenschaft/Medienkultur)
 
 

4-56 Graduierten-Colloquium  
 
  C Blockver.       Steinmetz, Rüdiger  
  Beginn: siehe Aushang
 
   
 

Medienpädagogik
 
4-57 Examenscolloquium  
 
  C 14-tägl. Di. 16-18 Emil-Fuchs 3.16 Warkus, Hartmut  
            Schorb, Bernd  
  Beginn:
 
   
 

Buchwissenschaft/Buchwirtschaft
 
4-58 Examenscolloquium  
 
  C 14-tägl. Do. 17-19 Burg 3.16 Lokatis, Siegfried  
            Keiderling, Thomas  
  Beginn: siehe Aushang